Flower

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Glossar

Die wichtigsten Flower-Begriffe in ein bis drei Sätzen erklärt.

Aktion
Eine einzelne Fähigkeit eines Moduls, zum Beispiel „zelle-lesen" beim Excel-Baustein oder „senden" beim Mail-Baustein. Ein Workflow-Schritt ruft eine Aktion eines Moduls auf. Aktionen sind entweder lesend oder verändernd (persistent).
Auslöser
Deutscher Begriff für Trigger — der Startpunkt eines Workflows. Siehe „Trigger".
Baustein
Ein wiederverwendbarer Teil-Workflow, den andere Workflows per aufruf einbinden. So entsteht mit der Zeit eine Bibliothek eigener Bausteine, ohne zu kopieren. Auch Module werden umgangssprachlich Bausteine genannt.
Bedingung
Die Prüfung hinter einer wenn-Verzweigung. In Flower wird sie strukturiert aus einer Variable und einem Vergleich gebildet (etwa „ist", „enthält", „größer-als") — nicht als kryptische Formel. Mehrere Bedingungen lassen sich mit „alle" (UND) oder „eine" (ODER) verbinden.
Frühzugang
Die unverbindliche Interessenten-Anmeldung während der Beta-Phase. Wer sich einträgt, wird einmalig zum Verkaufsstart benachrichtigt — kein Newsletter, keine Weitergabe der Daten.
Kontrollfluss
Die eingebauten Sprach-Elemente, die die strikte Reihenfolge der Schritte durchbrechen: wenn/dann/sonst (verzweigen), für-jede (wiederholen), parallel (gleichzeitig), versuche/bei_fehler (Fehler auffangen), warte, aufruf und abbruch. Alle Schlüsselwörter sind deutsch.
Modul
Ein Baustein, der eine konkrete Fähigkeit mitbringt — Excel, Outlook, PDF, Dateien, Datenbanken und mehr. Ein Modul bündelt mehrere Aktionen und besitzt seine eigene Sicherheits-Politik (was simuliert wird, was Bestätigung braucht).
Persistente Aktion
Eine Aktion, die etwas verändert oder nach außen sendet — eine Datei speichern, eine Mail verschicken, einen Eintrag löschen. Im Testlauf wird sie nur als Vorschau ausgeführt; im Prüf-Modus hält der Workflow davor an. Lesende Aktionen sind nicht persistent.
Prüf-Modus
Ein Debug-Werkzeug: Mit „prüfen: ja" im Workflow-Kopf hält der Lauf vor jeder verändernden Aktion an, zeigt die einfließenden Werte samt Herkunft und lässt Sie „Erlauben" oder „Ablehnen". Unabhängig vom Testlauf und im Normalbetrieb ausgeschaltet.
Simulation (Testlauf)
Ein Probelauf, bei dem lesende Schritte echt laufen, verändernde aber nur simuliert werden: Dateiänderungen landen in einem virtuellen Overlay, Sendungen erscheinen als Vorschau. Am Ende ist das echte System unverändert. Jeder Testlauf wird im Protokoll als Simulation gekennzeichnet.
Trigger
Der Auslöser, der einen Workflow startet: manuell (Knopf/Desktop-Verknüpfung), zeitplan (feste Zeiten), Ordner-Ereignisse (neue-datei …), webhook (Web-Aufruf) oder Modul-Trigger (etwa Mail-Eingang). Ein Trigger stellt dem Ablauf Variablen bereit und hat Schalter für aktiv/inaktiv und Testmodus.
Variable
Ein benannter Platzhalter, der unterwegs mit einem Wert gefüllt wird — etwa die Kunden-E-Mail aus eingelesenen Daten. Variablen werden vom Trigger, aus Schritt-Ergebnissen (über „ergebnis:") oder aus Unter-Workflows gespeist und in Feldern klammerfrei verwendet.
Workflow
Der gesamte Ablauf: ein Trigger plus die Schritte, die er auslöst. Ein Workflow wird als gut lesbare YAML gespeichert, kann Unter-Workflows aufrufen und läuft im Betrieb rein deterministisch — reproduzierbar und prüfbar.
YAML
Das Textformat, in dem Workflows gespeichert werden. In Flower mit durchgehend deutschen Schlüsselwörtern, sodass der Ablauf auch ohne Programmierkenntnisse lesbar ist. Die YAML ist die bearbeitbare Quelle der Wahrheit; das Diagramm wird daraus nur gezeichnet.