Glossar
Die wichtigsten Flower-Begriffe in ein bis drei Sätzen erklärt.
AktionAuslöserBausteinBedingungFrühzugangKontrollflussModulPersistente AktionPrüf-ModusSimulation (Testlauf)TriggerVariableWorkflowYAML
- Aktion
- Eine einzelne Fähigkeit eines Moduls, zum Beispiel „zelle-lesen" beim Excel-Baustein oder „senden" beim Mail-Baustein. Ein Workflow-Schritt ruft eine Aktion eines Moduls auf. Aktionen sind entweder lesend oder verändernd (persistent).
- Auslöser
- Deutscher Begriff für Trigger — der Startpunkt eines Workflows. Siehe „Trigger".
- Baustein
- Ein wiederverwendbarer Teil-Workflow, den andere Workflows per aufruf einbinden. So entsteht mit der Zeit eine Bibliothek eigener Bausteine, ohne zu kopieren. Auch Module werden umgangssprachlich Bausteine genannt.
- Bedingung
- Die Prüfung hinter einer wenn-Verzweigung. In Flower wird sie strukturiert aus einer Variable und einem Vergleich gebildet (etwa „ist", „enthält", „größer-als") — nicht als kryptische Formel. Mehrere Bedingungen lassen sich mit „alle" (UND) oder „eine" (ODER) verbinden.
- Frühzugang
- Die unverbindliche Interessenten-Anmeldung während der Beta-Phase. Wer sich einträgt, wird einmalig zum Verkaufsstart benachrichtigt — kein Newsletter, keine Weitergabe der Daten.
- Kontrollfluss
- Die eingebauten Sprach-Elemente, die die strikte Reihenfolge der Schritte durchbrechen: wenn/dann/sonst (verzweigen), für-jede (wiederholen), parallel (gleichzeitig), versuche/bei_fehler (Fehler auffangen), warte, aufruf und abbruch. Alle Schlüsselwörter sind deutsch.
- Modul
- Ein Baustein, der eine konkrete Fähigkeit mitbringt — Excel, Outlook, PDF, Dateien, Datenbanken und mehr. Ein Modul bündelt mehrere Aktionen und besitzt seine eigene Sicherheits-Politik (was simuliert wird, was Bestätigung braucht).
- Persistente Aktion
- Eine Aktion, die etwas verändert oder nach außen sendet — eine Datei speichern, eine Mail verschicken, einen Eintrag löschen. Im Testlauf wird sie nur als Vorschau ausgeführt; im Prüf-Modus hält der Workflow davor an. Lesende Aktionen sind nicht persistent.
- Prüf-Modus
- Ein Debug-Werkzeug: Mit „prüfen: ja" im Workflow-Kopf hält der Lauf vor jeder verändernden Aktion an, zeigt die einfließenden Werte samt Herkunft und lässt Sie „Erlauben" oder „Ablehnen". Unabhängig vom Testlauf und im Normalbetrieb ausgeschaltet.
- Simulation (Testlauf)
- Ein Probelauf, bei dem lesende Schritte echt laufen, verändernde aber nur simuliert werden: Dateiänderungen landen in einem virtuellen Overlay, Sendungen erscheinen als Vorschau. Am Ende ist das echte System unverändert. Jeder Testlauf wird im Protokoll als Simulation gekennzeichnet.
- Trigger
- Der Auslöser, der einen Workflow startet: manuell (Knopf/Desktop-Verknüpfung), zeitplan (feste Zeiten), Ordner-Ereignisse (neue-datei …), webhook (Web-Aufruf) oder Modul-Trigger (etwa Mail-Eingang). Ein Trigger stellt dem Ablauf Variablen bereit und hat Schalter für aktiv/inaktiv und Testmodus.
- Variable
- Ein benannter Platzhalter, der unterwegs mit einem Wert gefüllt wird — etwa die Kunden-E-Mail aus eingelesenen Daten. Variablen werden vom Trigger, aus Schritt-Ergebnissen (über „ergebnis:") oder aus Unter-Workflows gespeist und in Feldern klammerfrei verwendet.
- Workflow
- Der gesamte Ablauf: ein Trigger plus die Schritte, die er auslöst. Ein Workflow wird als gut lesbare YAML gespeichert, kann Unter-Workflows aufrufen und läuft im Betrieb rein deterministisch — reproduzierbar und prüfbar.
- YAML
- Das Textformat, in dem Workflows gespeichert werden. In Flower mit durchgehend deutschen Schlüsselwörtern, sodass der Ablauf auch ohne Programmierkenntnisse lesbar ist. Die YAML ist die bearbeitbare Quelle der Wahrheit; das Diagramm wird daraus nur gezeichnet.