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Problemlösung

Was die häufigsten Meldungen bedeuten und wie Sie sie beheben — Engine-Fehler, Office-Stolpersteine und Lizenz-Fragen.

Engine- & Workflow-Fehler

„datei-nicht-gefunden" — eine Datei oder ein Pfad fehlt

Ursache: Ein Schritt greift auf eine Datei zu, die es (noch) nicht gibt — etwa weil ein vorheriger Schritt sie noch nicht erzeugt hat, ein Netzlaufwerk getrennt ist oder der Pfad einen Tippfehler enthält.

Lösung: Prüfen Sie den Pfad im betroffenen Schritt und ob das Laufwerk verbunden ist. Kommt der Pfad aus einer Variable, kontrollieren Sie deren Herkunft. Für erwartbare Fälle fangen Sie den Fehler mit einem versuche-Block ab.

„kein-zugriff" oder „datei-gesperrt" — Zugriff verweigert

Ursache: Die Datei ist gerade in einem anderen Programm geöffnet (häufig in Excel oder Word), oder Ihr Windows-Konto hat keine Schreibrechte im Zielordner.

Lösung: Schließen Sie die Datei im anderen Programm und lassen Sie den Workflow erneut laufen. Bei Netz- oder Systemordnern prüfen Sie die Schreibrechte oder wählen ein Ziel in Ihrem eigenen Benutzerordner.

„netzwerk", „tls-fehler" oder „server-fehler" — Verbindung scheitert

Ursache: Ein Schritt erreicht einen Server nicht: keine Internetverbindung, eine Firewall blockiert, das Zertifikat ist ungültig oder die Gegenstelle antwortet mit einem Fehler.

Lösung: Prüfen Sie die Verbindung und die Adresse. Für unzuverlässige Netze bauen Sie ein Auffangnetz mit versuche / bei_fehler: bei fehler.typ „netzwerk" kurz warten und erneut versuchen.

„auth-fehler" — Anmeldung fehlgeschlagen

Ursache: Zugangsdaten fehlen, sind abgelaufen oder falsch — etwa ein API-Schlüssel oder ein Mail-Konto-Passwort.

Lösung: Hinterlegen Sie die Zugangsdaten im Credential-Manager statt direkt im Workflow und verweisen Sie im Schritt darauf. So bleiben Geheimnisse aus dem Klartext und lassen sich zentral aktualisieren.

„variable-nicht-gesetzt" oder „pflicht-fehlt" — ein Wert fehlt

Ursache: Ein Schritt verweist auf eine Variable, die nie gefüllt wurde (Tippfehler im Namen, falsche Herkunft), oder ein Pflichtfeld ist leer geblieben.

Lösung: Der Editor markiert unbekannte Variablen und fehlende Pflichtfelder schon beim Bauen. Klären Sie über den Inline-Dialog die Herkunft — Trigger, Ergebnis eines Vorgänger-Schritts, Unter-Workflow oder fester Wert.

„konvertierung" — ein Wert hat das falsche Format

Ursache: Ein Wert lässt sich nicht in den erwarteten Typ umwandeln, zum Beispiel ein Text, wo eine Zahl oder ein Datum erwartet wird.

Lösung: Wandeln Sie den Wert vorher ausdrücklich um (etwa mit dem text- oder datum-Modul) und achten Sie auf das erwartete Format des Zielfeldes.

„kreis-aufruf" oder „aufruf-tiefe-überschritten" — Workflows rufen sich im Kreis auf

Ursache: Ein Workflow ruft sich direkt oder über Umwege selbst auf, sodass eine Endlosschleife entstünde. Flower bricht das zum Schutz ab.

Lösung: Prüfen Sie die aufruf-Schritte auf einen Zyklus. Für gewollte Wiederholungen nutzen Sie eine für-jede-Schleife mit klarer Abbruchbedingung statt gegenseitiger Aufrufe.

Office-COM-Stolpersteine

Excel-, Word- oder Outlook-Baustein ist rot markiert

Ursache: Die Office-Bausteine steuern das lokal installierte Microsoft Office über COM. Ist Office (oder die betreffende Anwendung) nicht installiert, meldet Flower „nicht-verfügbar".

Lösung: Installieren Sie das Desktop-Office, oder bauen Sie den Workflow mit den formatoffenen Bausteinen (etwa xlsx- oder docx-Modul), die ohne installiertes Office auskommen.

Outlook-Schritt findet kein Konto

Ursache: Outlook ist zwar installiert, aber es ist kein Standard-Mail-Profil eingerichtet oder Outlook wurde noch nie eingerichtet gestartet.

Lösung: Starten Sie Outlook einmal und richten Sie ein Mail-Profil als Standard ein. Danach findet der Outlook-Baustein das Konto automatisch.

Access-Datenbank lässt sich nicht öffnen

Ursache: Für den Zugriff auf .accdb/.mdb fehlt die passende Microsoft-Access-Datenbank-Engine (ODBC-Treiber), besonders wenn die Bitzahl (32/64) nicht zur Office-Installation passt.

Lösung: Installieren Sie die Microsoft Access Database Engine in der zur Office-Installation passenden Version (32- oder 64-Bit) und starten Sie den Dienst neu.

Excel/Word blockiert das Speichern

Ursache: Die Zieldatei ist parallel in Excel oder Word geöffnet; Office hält dann eine exklusive Sperre.

Lösung: Schließen Sie die Datei vor dem Lauf, oder lassen Sie den Workflow in eine Kopie schreiben. Im Testlauf ist das kein Problem — dort landet das Schreiben nur im virtuellen Dateisystem.

Lizenz & Testphase

Wird nach dem Test etwas gesperrt?

Ursache: Ein verbreitetes Missverständnis: Flower ist keine Software, die nach Ablauf Funktionen abschaltet.

Lösung: Nein — Flower läuft nach dem Test mit vollem Funktionsumfang unbegrenzt weiter. Eine Lizenz entfernt lediglich die eingeblendeten Hinweise (Nagware-Modell); kein Workflow wird jemals gesperrt.

Ich kann keine Lizenz kaufen

Ursache: Flower befindet sich aktuell in der Beta-Phase. Es werden noch keine Lizenzen verkauft oder ausgegeben.

Lösung: Tragen Sie sich für den Frühzugang ein — Sie werden benachrichtigt, sobald der Verkauf startet. Bis dahin ist der volle Funktionsumfang ohnehin nutzbar.

Wie spiele ich später eine Lizenz ein?

Ursache: Eine Lizenz ist eine kleine, signierte .flowerlic-Datei aus dem Hersteller-Portal.

Lösung: Sie laden die .flowerlic-Datei aus Ihrem Konto herunter und importieren sie in Flower. Die Prüfung läuft offline über eine Signatur — es ist keine ständige Server-Verbindung nötig.